Erlebnisbericht von Thomas: Meine erste Nacktwanderung [24.01.17]

Uns erreichte jetzt der Erlebnisbericht von Thomas über seine erste Nacktwanderung am 26.08.16:

Ich gehöre zu den Menschen die sich erst dann wohl fühlen, wenn sie nackt sind. Dies kann ich überwiegend im Urlaub, in der Sauna und natürlich, und das zum größten Teil, zu Haus.

Mit der Zeit wuchs aber der Wunsch, den häuslichen Bereich einmal zu verlassen, quasi seine Umwelt nackt so zu nutzen wie man es als bekleideter Mensch ganz natürlich tut.

In der dicht besiedelten Gegend, in der ich lebe, ist dies aber nicht möglich. Über die Internetseite www.natury.de erfuhr ich eines Tages von der Möglichkeit des Nacktwanderns im öffentlichen Raum.

Im Rahmen der sogenannten "Westfälischen Naturistentage" wurde gleich an mehreren, aufeinander folgenden Tagen Nacktwanderungen oder nackte Fahrradtouren angeboten, z.B.:

Fr 2016-08-26 - Nördliches Münsterland - Wandern | Fahrradtour
Feld-, Wiesen- und Pättkeswege, kurze Waldpassagen, Bauernschaften. 
Entweder Wandern: 
Insgesamt ca. 26 km, ca. 120 Höhenmeter. 2 Pausenautos nach insgesamt ca. 8 und 17 km. Möglichkeit zur Teilwanderung (insgesamt ca. 17 km)  
Oder Radeln

An einer Nacktwanderung teilzunehmen, reizte mich sehr. Ich versprach mir davon eine neue Erfahrung, sowie ein Erleben der Natur, wie ich es bis dahin nicht kannte. Ich wollte die Kräfte der Natur auf mich wirken lassen, wie Wind und Sonne. Im Rahmen einer Gruppenwanderung fühlte ich mich auch hinlänglich sicher, alleine hätte ich solch eine Wanderung nicht durchgeführt.

So meldete ich mich kurzerhand an und erhielt nach wenigen Tagen detaillierte Informationen. Eine sehr professionell gestaltete PDF-Datei (der WNT-Initiatoren Mic und Rainer) versorgte mich mit allen erforderlichen Informationen und wirkte dadurch auf mich schon mal absolut seriös.

Auch Fragen von mir zur Veranstaltung wurden stets prompt und genau beantwortet.

Die Wanderung sollte eine Länge von ca. 26 km haben und von zwei Erfrischungspausen begleitet sein. Als Region stand das nördliche Münsterland fest. Ländlich geprägt, verfügt sie über eine eher losere Besiedelung, vielfach Bauernhäuser, Felder, Wald und ähnliches.

Das passte hervorragend, denn Begegnungen mit bekleideten Menschen ließen sich sicherlich nicht vermeiden, sollten aber meinem Wunsch nach nicht zu häufig stattfinden.

Ich wollte mich ja vorsichtig dem Thema "Nacktwandern" annähern, am besten durch positive Reaktionen und Erfahrungen.

Den gesamten Bericht als PDF lesen (Lesen = Linksklick, Download = Rechtsklick, dann "Ziel speichern unter")

 

Tipp fürs Neuschnee-Wochenende: Nackt Ski- oder Snowboard-Fahren [04.01.17]

Wozu Skianzüge? Viel erlebnis-intensiver geht es ohne! Im Usenet fand ich ein beeindruckendes Video mit ein paar echten Könnern. Aber selbst wenn man nicht ganz so perfekt auf Skiiern oder Snowboard unterwegs ist - Spaß macht es immer. Und wenn nach Schneekontakt der Körper wieder aufwärmen muss: Die nächste Hütte ist bestimmt gut geheizt!

   

   

Das Video gibt es in der Galerie zu sehen.

 

Reaktionäre Gruppierungen wollen Förderung von Kindern unangemessen einschränken [04.01.17]

Gerade hat Bild der Wissenschaft berichtet: "Forscher haben ein brisantes Missverhältnis aufgedeckt. Demnach verursacht ein kleiner Teil der Bevölkerung den Löwenanteil der gesellschaftlichen Kosten für Gesundheitsfürsorge, Sozialhilfe oder Kriminalität. Die Wurzeln dieser Ungleichverteilung liegen dabei in der Kindheit: Die rund 20 Prozent der Kinder, die als Dreijährige am schlechtesten in Bezug auf Sozialverhalten, Intelligenz und Familiensituation abschnitten, sorgten als Erwachsene für 80 Prozent der Probleme."

Jetzt hat die Bundesregierung versucht, mit einem Entwurf gegenzusteuern: Der staatliche »Unterhaltsvorschuss« soll erweitert werden und flächendeckend dann helfen, wenn Unterhaltszahlungen ausbleiben oder nicht in erforderlicher Höhe gezahlt werden. Und schon regt sich Widerspruch in reaktionären Kreisen: vor allem Kommunen fürchten Zusatzbelastungen. Dabei sollten gerade sie die Kommunen die Forschungs-Ergebnisse zur Kenntnis nehmen, über die Bild der Wissenschaft aktuell berichtet - denn die Gesundheitsfürsorge, Kriminalität und Sozialhilfe belasten ebenfalls die Kommunen.

Deshalb hat sich Elena Fronk mit einer Petition bei Campact engagiert und wendet sich direkt an 3 der blockierenden Abgeordneten:

"Lassen Sie Trennungskinder nicht noch länger im Stich!

Sehr geehrter Herr Liebing (CDU), sehr geehrter Herr Weinberg (CDU), sehr geehrter Herr Rix (SPD),

sorgen Sie gemeinsam dafür, dass Trennungskinder endlich die finanzielle Unterstützung bekommen, die ihnen zusteht. Mit ihrer Blockadehaltung zum Ausbau des Unterhaltsvorschuss verhindert die CDU, dass viele Alleinerziehende und ihre Kinder endlich einen Ausweg aus der Hartz-IV-Falle finden. Stellen Sie deshalb sicher, dass Alleinerziehende ab dem 01.01.2017 diese dringend notwendige Entlastung erfahren und tragen Sie damit dazu bei, Kinderarmut wirksam zu bekämpfen!

Jedes zweite Kind in Armut lebt bei einem alleinerziehenden Elternteil. Einer der Hauptgründe: ausbleibende oder zu geringe Unterhaltszahlungen. Für diese Kinder springt der Staat mit dem Unterhaltsvorschuss ein, allerdings nur bis das Kind 12 Jahre alt wird und maximal 6 Jahre lang.

Die Bundesregierung hat nun endlich einen Ausbau des Unterhaltsvorschuss für alle Kinder bis zum 18. Geburtstag beschlossen. Ein riesiger Schritt nach vorne im Kampf gegen die Kinderarmut. Doch nun tritt die Union auf Druck der Kommunen auf die Bremse und will die wichtige und richtige Reform verschieben. Das ist eine herbe Enttäuschung für alle Alleinerziehenden und ihre Kinder.

Die Kritik der Kommunen, der Unterhaltsvorschuss käme den alleinerziehenden Familien gar nicht zugute, weil sie ohnehin Hartz IV beziehen, ist ein Schlag ins Gesicht für alle Alleinerziehenden. Insbesondere für Alleinerziehende, die trotz Erwerbsarbeit auf aufstockende Leistungen angewiesen sind, würde die Erweiterung des Unterhaltsvorschusses den Absprung aus Hartz IV bedeuten. Hier kann dafür gesorgt werden, dass viele Einelternfamilien der Armutsfalle entkommen könnten.

Es ist unwürdig, Mehrausgaben zu beklagen, die zur Sicherung der Existenz von Kindern dringend notwendig sind. Bund, Länder und Kommunen sind gemeinsam in der Verantwortung, die Finanzierung zu klären. Wo ein Wille ist, wird sich ein Weg finden. Ziehen Sie an einem Strang!"

Vor allem auch wegen der langfristigen Entlastung der Kommunen von Kosten für Gesundheitsfürsorge, Kriminalität und Sozialhilfe ist die Blockade jetziger, rechtzeitiger Hilfe geradezu borniert und von kurzgedachter Dummheit! Was man durch rechtzeitige Förderung an langfristigen Folgekosten einsparen kann, ist ein Vielfaches der heute fördernd zu investierenden Mittel.

Unterschreib auch du den Offenen Brief von Elena Fronk

 

Listinus Toplisten