Nackt zum Bäcker gehen ...

... um Brötchen zu kaufen, ist sicher für die meisten von uns nicht das Nächstliegende, besonders wenn die anderen Kundinnen und Kunden noch Wintermäntel tragen.

Für den jungen Mann in Frankreich gilt das aber, zumal sich der Bäcker für seine Backwaren den Wahlspruch "Toutes les Richesses de la nature - Alle Reichtümer der Natur" ausgesucht hat. Wir Naturisten folgen diesem Wahlspruch aufs Wort!

 

Sonntägliche Nacktwanderung entlang des Nahmertals [19.06.17]

Das Nahmertal ist ein oft tief eingeschnittenes Tal im nördlichen Sauerland - was angesichts des aufgrund der Trockenheit der letzten Monate unscheinbar dahin plätschernden Bachs eher verwunderte. Olaf führte die 20 nackten Wanderer/innen am Sonntag über Hangwege entlang des Tals, die manchmal einen Blick in tiefe Schluchten, dann aber wieder über die Höhenrücken des Sauerlands freigaben.

Wanderung auf Hangwegen über dem Tal

21 km legte die Gruppe aus 4 Frauen und 16 Männern bei Sonnenschein und angenehmen 23° bis 26° zurück.

 

Naturisten-Tage vom 14. bis 18. Juni im Harz [19.06.17]

Über 40 Naturist(inn)en aus Deutschland und den Niederlanden trafen sich im Harz zu gemeinsamen Nacktivitäten. Auf dem Programm standen u.a. Nacktwanderungen und Nacktbaden, Besichtigungsausflüge in die Umgebung, Sonnen, Relaxen und Sauna. Bericht: Rainer, Fotos: Helmut, Horst, Michael

Sa 17. Juni: Bodypainting

Bei 16° C und und Wolken freuten sich die 20 Naturist(inn)en, die sich zum Bodypainting angemeldet hatten, über einen beheizten Raum - das Vorbereiten und Bemalen dauerte schließlich einige Stunden. Abschließend präsentierten wir uns als lebende Kunstwerke auf dem Marktplatz der Öffentlichkeit.

Bodypainting 1
Bodypainting 1

Bodypainting 2
Bodypainting 2

Bodypainting 3
Bodypainting 3

Do 15. Juni: Wasserregale

Bei 26° C und Sonnenschein durchwanderten 26 Naturist(inn)en über 15 km eine abwechslungsreicher Landschaft aus Wald und Wiesenflächen. Zahlreiche in Zeiten des Bergbaus zur Wasserregulierung künstlich angestaute Wasserbecken boten vielfältige Möglichkeiten zum Abkühlen, Baden und Schwimmen.

Eine Libelle landete zielsicher und posierte vor dem Makroobjektiv.

Die Nacktwanderung beginnt
Die Nacktwanderung beginnt

Die nächste Badepause ist in Sicht
Die nächste Badepause ist in Sicht

Mond-Azurjungfer (Weibchen)
Mond-Azurjungfer (Weibchen)

 

37 "Exoten" wandern die 14. Pfingstwanderung [06.06.17]

"Ach, wie exotisch!" war einer der zahlreichen, spontanen Sprüche aus dem Munde von Textilwanderern und -bikern, die der Nacktwandergruppe am Pfingstsonntag auf dem Rothaarsteig entgegen kamen.Die 37 (davon 5 weiblichen) Nacktwanderer waren am späten Vormittag vom Parkplatz am Rhein-Weser-Turm zu der Pfingstwanderung gestartet. Zunächst blieben die weitaus meisten von ihnen wegen der kühlen Temperaturen und des kalten Windes noch "eingemummt", aber mit den zunehmend sonnigen Wetterphasen ließ einer nach dem anderen alsbald die einschränkenden Hüllen fallen.Der Initiator Horst hat wie immer die ca. 15 km lange Wanderung erfolgreich durchgeführt und zum Ziel gebracht.

Die Karte hilft, wenn der Blick in die Ferne schweift

Der Weg führte die Wanderer zum Margaretenstein, vorbei an zahlreichen schönen Aussichten auf das Hundemtal tief unten sowie auf die Kleinstadt Schmallenberg am Horizont, und durch ununterbrochenen Wald wieder zurück zum Rhein-Weser-Turm, wo die meisten den Tag mit einer gemütlichen Einkehr, diesmal im Turmrestaurant, abschlossen. Bericht: Guido – Foto: Horst K. 

 

Nacktwandertage im Saarland [03.06.17]

Sa 03. Juni: Traumschleife 2-Täler-Tour ab Weiskirchen [03.06.17]

Für den Mittag drohten die Wettervorhersagen Regen und Gewitter bei 24° an, doch es blieb bei wechselnder Bewölkung trocken, so dass wir die 2-Täler-Tour wie geplant problemlos durchführen konnten. Der Zwei-Täler-Weg verbindet das Hölzbachtal bei Losheim-Waldhölzbach mit dem Holzbachtal bei Weiskirchen.Um die Ortspassage durch Waldholzbach machten wir einen kleinen Bogen, aber auf der Strecke gab es doch ein paar überraschte Reaktionen von Wandergruppen, die uns begegneten und von textilfreiem Wandern noch nichts gehört hatten. Auf unseren freundlichen Gruß antworteten aber alle, und die eine oder andere Frage konnten wir auch noch beantworten.

Diskussion um Buchenblätter

Der Abend gehörte nach der excellenten Erfahrung von gestern wieder dem Italiener Sant' Angelo, der uns erneut hochklassige Produkte servierte. 

 

Fr 02. Juni: Traumschleife Beckinger Saar-Blicke [03.06.17]

14 km waren bei 27° und Sonnenschein in abwechslungsreicher Landschaft zu durchwandern, während sich immer mal wieder ein Blick auf die Industrieanlagen entlang der Saar öffnete: Fabriken, Kraftwerke, Fördertürme und mehr.Ein grün schillernder Käfer erregte zwischenzeitlich Aufmerksamkeit, weil niemand seinen Namen kannte. Und wie immer ließen sich einige der nackten Wanderer die Gelegenheit nicht nehmen, in das frühjahrskühle Wasser eines Bachs einzutauchen.

Wer kennt mich? Bad im Bach

Am Abend entdeckten wir in Merzig das Italienische Restaurant Sant' Angelo, wo unsere Feinschmecker ein excellentes Filet de beuf (bleu) in Barolo-Sauce oder auch eine Fischplatte serviert bekamen, bei der auch die Konsistenz des Lachsfilets innen noch zart und saftig war.Nachtrag 04.06.17: Es handelt sich um einen Rosenkäfer. Vielen Dank für diese Information an Axel G.! 

 

Do 01. Juni: Nacktwanderung über die Traumschleife Georgi-Panorama [02.06.17]

Nach der Anreise ins Traumschleifen-Land (Saarland-Hunsrück) gönnten wir uns als Einstimmung den Georgi-Panoramaweg mit einigen schönen Ausblicken und einem 360°-Panorama. Der Nachmittag klang aus mit einem Kaffeehaus-Besuch in Merzig, bevor es dann im Merziger Brauhaus ein deftiges Abendessen im Biergarten gab.

Traumschleife Georgi-Panoramaweg

 

Nacktwandertage in der südlichen Pfalz [01.06.17]

Mi 31. Mai: Nacktwanderung bei der Ruine Falkenstein [01.06.17]

Die Ruine Falkenstein war Start- und Zielpunkt einer Nacktwanderung bei erneut hochsommerlichen Wetterverhältnissen. Die spannendste Pause machten wir bei der weißen Grube, einem alten Bergwerksstollen, der noch heute begehbar ist. Rundum zeugen diverse Reste früheren Abbaus von Eisen und anderen Erzen sowie Edelsteinen von teils jahrhundertelanger Bergwerkstradition.

Kronenbuche, Ruine Hohenfels, Beutelfelsen, Rote Halde und Dicke Eiche waren neben diversen alten Stollen weitere benannte Zwischenpunkte der Wanderung, die im Falkensteinerhof mit Eis, Kuchen und Kaffee zu Ende ging.

 

Di 30. Mai: Nacktwanderung ab Eulenbis (Kreis KL) [30.05.17]

Eulenbis, ein kleiner Ort im Kreis Kaiserslautern, war Startpunkt für die heutige Wanderung. Der Senior der Wandergruppe erkannte ziemlich bald, dass die Geländegegebenheiten etwas zu hohe Anforderungen an seine körperliche Verfassung stellten und die anderen Teilnehmer ständig auf ihn hätten warten müssen. Daher verabschiedete er sich und suchte sich einen leichter zu bewältigenden Weg.Drohend zogen sich alsbald dunkle Wolken im Westen zusammen, und nach einigen Minuten entwickelte sich ein ordentliches Gewitter mit Blitz, Donner und heftigem Regen. Aber das dauerte kaum 20 Minuten, dann war der Gewitterkern weiter gezogen, und die Sonne wärmte die zwischenzeitlich abgekühlte Luft wieder auf. Über eine Wiese wanderte ein Storch und suchte den Boden nach Futter ab.

Dunkle Wolken aus West
Dunkle Wolken aus West

Regentropfen
Regentropfen

Ein Storch auf der Wiese
Ein Storch auf der Wiese

 

Mo 29. Mai: Nackte Besteigung des Donnersbergs [29.05.17]

Der Donnersberg, mit 685 m der höchste Gipfel in der Pfalz, war heute das Ziel von 5 nackten Wanderern. Bei erneut nahezu 32° C war der Aufstieg schweißtreibend und anstrengend, aber die Aussicht vom höchsten Gipfel der Pfalz entschädigte für die Mühen.

Spaziergang auf dem Pfälzer Höhenweg Der Gipfelfelsen ist erreicht

Am Ludwigsturm konnten wir nach dessen nackter Besteigung mit Rundumsicht nackt Eis essen und Kaffee trinken - und erfuhren im Gespräch mit dem Kioskbetreiber und anderen Gästen allerhand über die Umgebung und die darin versteckten Attraktionen. Nach dem Genuss ging es strikt bergab zurück zum Parkplatz, wobei auf dem Weg noch Kunstwerke zu bewundern waren, die der Vergangenheit des Donnerbergs als keltische Siedlung gewidmet waren. Die letzte Rast fügten wir am Adlerbogen ein, einem Startplatz für Gleiter und Drachensegler.

 

So 28. Mai: Aufstieg bei Sommerhitze auf den Drachenfels [28.05.17]

Eine internationale Gruppe von Naturisten erwanderte bei bis über 30° C den Hunsrück und erklomm trotz der hohen Temperaturen den Drachenfels, auf dessen Felsplattformen auch zahlreiche textiltragende Wanderer die Aussicht genossen.

Auf zum südlichen Aussichtsfelsen
Auf zum südlichen Aussichtsfelsen

Nach dem Abstieg (300 Höhenmeter am Stück) gab es Eis oder Kuchen im Waldrestaurant "Saupferch", bevor es noch einmal 7 km weiter bis zum Parkplatz bergan ging. Abends schmeckten dann kühlende Getränke und leckere Speisen im Ramsener "Hotel zum Hirsch".

 

Nackte Orchideensuche auf dem Mackenberg [26.05.17]

Das Naturschutzgebiet Mackenberg ist eines der wenigen in Westfalen, dessen Bodenqualität so karg ist, dass sich hier mehrere einheimische Orchideenarten haben halten können. Es ist ein Überbleibsel des Kalksteinabbaus in früheren Jahrhunderten und heute im Frühjahr ein Mekka für Orchideenfreunde.Bis auf 28° heizte der ungestörte Sonnenschein die Luft am Freitag auf - Grund genug, ins nahe gelegene NSG zu radeln und auf Suche nach Orchideen zu gehen.Das Purpurne Knabenkraut (Orchis purpurea) war zahlreich vertreten, ebenso waren das Weiße Waldvöglein (Cephalanthera damasonium) und die Weiße (Bleiche) Waldhyazinthe (Platanthera bifolia) nicht zu übersehen. Den ebenfalls am Standort heimischen Vogel-Nestwurz (Neottia nidus-avis) hingegen konnte ich nicht finden.

Ausgestattet mit Macro-Objektiv und Ringleuchte 
Ausgestattet mit Macro-Objektiv und Ringleuchte

 Purpurnes Knabenkraut
Purpurnes Knabenkraut

 Purpurnes Knabenkraut - Detail
Purpurnes Knabenkraut - Detail

 Weißes Waldvöglein
Weißes Waldvöglein

 Bleiche Waldhyazinthe
Bleiche Waldhyazinthe

 Bleiche Waldhyazinthe - Detail
Bleiche Waldhyazinthe - Detail

 Weniger prominente Blüten leuchten auch
Weniger prominente Blüten leuchten auch

Eine Bogenlaterne mit Strahlerlampen 
Eine Bogenlaterne mit Strahlerlampen

Zur nächsten Nackten Orchideenwanderung hat Herbie für Samstag, den 3. Juni, in die Vulkaneifel eingeladen - eine ausdrückliche Empfehlung! Wahrscheinlich sind dort aufgrund der völlig anderen Boden- und Klimaverhältnisse ganz andere Orchideensorten heimisch.

 

Eine Woche Naturisten-Urlaub in Sablière (F) [26.05.17]

Zu der Wanderwoche in Frankreich trafen sich insgesamt 10 Paare und 4 (männliche) Singles, um gemeinsam von dem Naturisten-Zentrum der Sablière aus Wanderungen und andere Unternehmungen in der Umgebung durchzuführen und natürlich auch die Zeit im Camp in fröhlicher Gemeinschaft miteinander zu verbringen. Quelle: Helmut Z.

 

Fr 26. Mai: Streckenwanderung zu den Gumpen der Concluses [26.05.17]

21 Naturist(inn)en aus Frankreich und Deutschland fanden sich zusammen, um gemeinsam durch ein der Cèze benachbartes Tal zu wandern. Mehrere Gumpen, durch die gestaltende Kraft des Wasserlaufs entstandene Badeteiche, boten bei erneut hochsommerlichem Wetter willkommenen Badespaß.Nach 9 km über kumuliert 250 Höhenmeter Auf- und Abstieg endete die nackte Wanderung bei weiterhin über 30 °C. Beim Abendessen ließen die Naturist(inn)en die Erlebnisse der Woche Revue passieren, denn für einige hieß es schon wieder Abschied nehmen bis zum nächsten Wiedersehen. Das wird dank vieler anstehender naturistischer Aktivitäten bestimmt nicht lange dauern. Bericht und Fotos: Rainer und Horst 

Fliegende Schönheiten begrüßten uns
Fliegende Schönheiten begrüßten uns

Gumpen
Gumpen

Helmpflicht
Helmpflicht

 

Do 25. Mai: Nackte Rundwanderung an der Cèze [26.05.17]

Der Tag diente der Entspannung. 12 Naturist(inn)en wanderten direkt vom Campingplatz aus.

Der Anfang vom Aufschwung 
Der Anfang vom Aufschwung

Unterwegs luden mehrere Trimm-Dich-Stationen zu weiterer sportlicher Betätigung ein. Die erste Rast legten wir auf einem natürlichen Balkon mit wunderschönem Blick über das Tal der Cèze ein. Tief darunter erfolgte dann die zweite Rast auf der Terrasse des Restaurants eines benachbarten naturistischen Campingplatzes. Nach einer ausgiebigen Bade- und Schwimmpause in der Cèze führte der Rückweg dann noch vorbei an einer malerischen Burgruine. Bericht und Foto: Rainer und Horst

 

Mi 24. Mai: Nackte Paddeltour auf der Cèze [26.05.17]

12 Naturist(inn)en paddelten über eine Distanz von ca. 23 km auf der Cèze. Es wurde ein sonniges und sommerliches Vergnügen.

Kanus am Ufer der Cèze

Direkt am Campingplatz endete die Tour. Bericht und Foto: Rainer und Horst 

 

Di 23. Mai: Streckenwanderung im Tal der Ardèche [24.05.17]

Die 15 Naturist(inn)en begaben sich diesmal ins benachbarte Tal der Ardèche, um dort die ausgefallene Landschaft zu erwandern. Zwei Badeplätze boten angesichts des hochsommerlichen Wetters im Frühling willkommene Erfrischung.12 km lang wurde die Wanderung, die aufgrund der eingelagerten Kletterstrecken und Badepausen dennoch den Tag füllte, und ging am späten Nachmittag bei noch immer über 30 °C zu Ende.

Die Flora begrüßte uns prächtig blühend
Die Flora begrüßte uns prächtig blühend.

Wanderer und Kanuten an einer von der Natur erschaffenen Kathedrale
Wanderer und Kanuten an einer von der Natur erschaffenen Kathedrale.

Nackte und Textilträger bunt gemischt
Nackte und Textilträger bunt gemischt.

Haltegriffe und Trittstellen erlauben allen eine ungewöhnliche Klettererfahrung
Haltegriffe und Trittstellen erlauben allen eine ungewöhnliche Klettererfahrung.

Immer wieder erfreuten uns prächtige Blüten wie diese Orchidee am Wegesrand
Immer wieder erfreuten uns prächtige Blüten wie diese Orchidee am Wegesrand.

Badepause an einem Triumpfbogen der Natur
Badepause an einem Triumpfbogen der Natur.

Am Abend konnten die fünfzehn ein weiteres naturistisches Paar begrüßen. Gemeinsam gingen alle - nur mit Sitz-Handtuch, Hausschlüssel und etwas Geld oder Kreditkarte ausgerüstet - zum Abendessen. Bericht und Fotos: Rainer und Horst 

 

Mo 22. Mai: Nackte Streckenwanderung entlang der Cèze [24.05.17]

15 Naturist(inn)en fuhren zunächst einige Kilometer flussabwärts, um von dort zu ihrem Naturisten-Zentrum zurück zu wandern. Zum Wanderstart zeigte der Himmel ein paar vereinzelte Wolken, hinter denen sich die Sonne aber nur selten versteckte.Nach 13 km über kumuliert 350 Höhenmeter Auf- und Abstieg ging die nackte Wanderung direkt am Naturistencamp zu Ende.

Ein Dorf am Fluss markierte den Wanderstart
Ein Dorf am Fluss markierte den Wanderstart.

Nicht nur die Naturist(inn)en genossen die Sonne
Nicht nur die Naturist(inn)en genossen die Sonne.

Die Cèze hat die Landschaft gestaltet
Die Cèze hat die Landschaft gestaltet.

Im Zauberwald …
Im Zauberwald …

… sollen Geister zuhause sein
… sollen Geister zuhause sein.

Badepause
Badepause.

Zu Abend gab es wieder gute französische Küche. Bericht und Fotos: Rainer und Horst

 

So 21. Mai: Erste Erkundung der Umgebung [24.05.17]

4 Männer und eine Frau machten sich auf zu einer ersten nackten Wanderung zwecks Orientierung rund um ihre naturistische Unterkunft in der Provence. Sie starteten direkt von ihrem Domizil aus, dem Naturisten-Zentrum »Domaine de la Sablière, Centre de vacances naturistes«

Schönstes Sommerwetter begleitets sie, der Duft wild wachsender Kräuter wie Thymian und Rosmarin erfüllte die Luft. Entsprechend der Jahreszeit noch grüner Lavendel machte Lust auf eine Wiederholung im Sommer.

Zum Tagesabschluss trafen sie weitere Naturist(inn)en bei einem gemeinsamen Abendessen. Bericht und Foto: Rainer und Horst

 

 

Nacktwandern am Lattenberg und im Halletal [24.05.17]

Als Training für die geplante Nacktwanderwoche im Westen Deutschlands verordnete ich mir noch ein paar Nacktwanderungen über 14, 16 und 18 km. Auf dem Lattenberg am Sonntag fühlte ich mich bei 18° Luft schon angenehm wohl, am Dienstag nach dem Aufstieg aus dem Halletal auf die daneben liegenden Höhenrücken bei 24° noch wohler.Hier überholte mich, als ich eine Trinkpause machte, ein grün gekleideter Wanderer mit einem Fernglas um den Hals gehängt. Eine halbe Stunde später begegneten wir uns wieder. "Nanu, den gleichen Weg zurück?", fragte ich. Es stellte sich heraus, dass er ein Vogelbeobachter und auf der Suche nach Schwarzstörchen war. Gleich konnte ich ihm berichten: "Ich habe bei meiner Wanderung am Sonntag bei Bache einen Storch beobachtet, der recht schnell über einen Acker lief und mit hin und her bewegtem Kopf offenbar den Boden absuchte." Da freute sich der Beobachter sehr, dass der Storch augenscheinlich nach der Winterpause in sein altes Revier zurück gekehrt war.

 

Nacktradeln im Münsterland [17.05.17]

Mittwoch der 17. Mai brachte es auf 30,4° im Münsterland. Wir nutzten den zweiten Teil der Nacktradel-Strecke vom September 2015, um die warme Luft als Fahrtwind unsere angeschwitzten Körper kühlen zu lassen. Erst kurz vor dem Ortseingang streiften wir wieder T-Shirts und Sprinter-Shorts des Jahrgangs 1975 über - in solch Bewegungsfreiheit gewährenden, kleidsamen Hosen  wurden 1974 auch Beckenbauer und Co. Weltmeister. Der Unfug hinderlicher, knielanger Bermuda-Sporthosen wurde erst später erfunden - von Textil-Lobbyisten. Und alle fielen d'rauf rein.

 

Nacktwanderung durch das Reich der Elfen [17.05.17]

Naturisten aus den Niederlanden und Deutschland wanderten am Dienstag nackt im europäischen Naturschutzgebiet Maas-Schwalm-Nette. Bis zu 30° warm wurde es auf dem insgesamt 15 km langen Weg durch die Nationalparkregion MeinWeg, einer Heidelandschaft mit eingestreuten Teichen wie dem Elfenmeer.

  

Kleines Glück nennt sich die Landschaft bei Roerdalen, in der sich auch das Reich der Elfen befindet. Der vielfältige Frühjahrsgesang zahlreicher Vogelarten wurde begleitet vom lautstarken Quaken einer Froschpopulation, während der Blick nach Süden am Horizont eine riesige Ansammlung von Windkraftanlagen auf einem Höhenzug in Belgien zeigte.

 

»Pieces and Elements« im PACT Zollverein [12.05.17]

Isabelle Schad studierte 9 Jahre klassischen Tanz in Stuttgart. Danach tanzte sie 6 Jahre klassisches Ballett. Seit 1999 aber wandte sie sich vom Ballett ab und kreiert eigene choreographische Arbeiten und Projekte, die den menschlichen Körper in neuartiger Weise als Teil des Ensemble-Körpers darstellen und integrieren."Pieces and Elements" sind schon der zweite Teil einer Trilogie (nach "Collective Jumps"), in denen der Bewegungsablauf des einzelnen Menschen sich in den aller anderen einfügt zu einer harmonischen Gesamtbewegung, oder wo der abweichende Impuls eines Einzelnen von den anderen aufgenommen wird, so dass nach einer Zeit des Nebeneinanders konträrer Bewegung eine erneute Harmonie entsteht.Spannend anzuschauen ist etwa das Zusammenwachsen der Arme von 6 TänzerInnen zu zwei tanzenden Schlangen, die sich unabhängig im Raum zu bewegen scheinen - die in schwarzer Kleidung steckenden Körper der Aktiven verschwinden optisch dabei nahezu vollständig.Eindrucksvoll sind auch die nackt vorgetragenen, kollektiven Verrenkungen, die teils artistische Arm- und Beinstellungen präsentieren, teils sich mit akrobatischen Bewegungsabläufen auf der Bühne bewegen. Stets aber beeindruckt die sich immer wieder verlierende und dann wieder in neuer Gemeinsamkeit zusammenfindende Harmonie des Bewegungs-Geschehens.

Link: http://www.pact-zollverein.de/buehne/programm/pieces-and-elements

Link: http://www.tanzforumberlin.de/produktion/pieces-and-elements/

Nackt im Museum: Am 5. Mai »Nackt und bloß« im Landesmuseum Hannover [05.05.17]

23 Naturist(inn)en ließen sich von der Ausstellungs-Kuratorin über die Entwicklung der Aktmalerie und die sich ändernden Einstellungen zur Nacktheit und zu den Geschlechterrollen in der Gesellschaft vor gut 100 Jahren informieren, um die Gemälde und Grafiken von Corinth und seine dahinter stehende Motivation besser verstehen zu können. Bei mir persönlich löste das Bild mit der liegenden Frau und den beiden spielenden Kindern die intensivsten Nach-Empfindungen aus, denn von meinen Kinder-Geburtstagen (an heißen Julitagen nackt im Garten gefeiert) gibt es ganz ähnliche Fotos, genauso vertieft ins Spiel oder fröhlich winkend.

Link: Facebook-Seite des Landesmuseums
Link: Instagram-Seite des Landesmuseums
Link: Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
Link: Facebook-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

Ankündigung vom [24.04.17]Im Landesmuseum Hannover wird derzeit die Sonderausstellung Nackt und bloß. Lovis Corinth und der Akt um 1900 gezeigt. Wir dürfen uns diese Ausstellung ansehen und dabei selbst nackt im Museum sein: Am Freitag, den 5. Mai, zwischen 17:30 und 19:30. Ziel ist es, dass wir uns als Nackte tiefer und intensiver in die Situation des nackten Modells oder auch des Künstlers hineinfühlen wollen als dies möglich wäre, wenn wir uns der Barriere unterwerfen würden, die Kleidung nun einmal darstellt. Wir wollen mit voller Sensibilität der nackten Körperlichkeit nachspüren, die Modell und Künstler bei der Entstehung der Werke verspürt haben mögen - so wie uns das 2013 im Leopold Museum Wien und 2015 im LWL-Museum Münster (Westf.) auch schon möglich war.

Eine Führung durch Ausstellungskuratorin Dr. Barbara Martin dauert ca. 1 Stunde. Die Gruppe soll pro Führung nicht viel mehr als 25 Personen umfassen, weswegen wir bei großem Interesse zwei Gruppen bilden würden. Die jeweils andere Gruppe kann sich dann während der Führung frei in den KunstWelten bewegen und sich die Werke vom Mittelalter bis zur frühen Moderne anschauen. Darunter befinden sich Highlights von Cranach, Rubens, Rembrandt, Caspar David Friedrich, Liebermann und Monet.Preislich kommt uns das Museum deutlich entgegen und berechnet pro Person 15 € für insgesamt 2 Stunden exklusiven Aufenthalt in den KunstWelten. Wer teilnehmen möchte, melde sich bitte an über Anmeldung zu einem Nackt-Event.

Tipp: Natürlich dürfen auch bekleidete Personen (Partner(in), Kinder, Freunde, Bekannte, andere...) an diesem Sondertermin teilnehmen.

 

Die Naturist(inn)en hatten nach der Führung Gelegenheit, sich die "Kunstwelten" des Landesmuseums anzusehen, in denen man sich bis in das Kunstschaffen des 13. Jhdts. zurück bewegen kann. Ein fast 200 Jahre altes Standbild, das ein modern und jung wirkendes Paar zeigt, demonstiert, was auch heute noch hin und wieder anzutreffen ist: Er ist ganz selbstverständlich nackt, aber sie traut sich nicht. Da ist das lebendige Paar, das sich hinter dem steinernen an der Hand hält, halt 200 Jahre weiter.

Obwohl wir schon vor der Führung einen Teil des Museums erkundeten - ich fand auch die Moorleiche wieder, die mich als Schüler vor 60 Jahren das Gruseln lehrte - war die Zeit viel zu knapp, um alle Schätze des multi-thematischen Landesmuseums (Naturwelten = WasserWelten + LandWelten + Küsten- und LuftWelten, Menschenwelten = Evolution und Ethnologie, Kunstwelten, ...) gebührend zu würdigen: Wir kommen wieder, sogar in Klamotten, wenn es denn unbedingt sein muss!

 

Mitteldeutsche Zeitung berichtet über Saisoneröffnung auf dem Naturistenstieg [03.05.17]

In der Mitteldeutschen Zeitung erschien ein Artikel über die Saisoneröffnung 2017 auf dem Harzer Naturistenstieg.

 

Nacktivitäten am Wochenende im Münsterland [01.05.17]

Am Samstag vormittag trafen sich 28 NaturistInnen in einer Gaststätte im nordwestlichen Münsterland, um nackt zu klönen, Erinnerungen auszutauschen und zwischendurch eine Kegelkugel zu schieben. Zum Abschluss des Tags schloss sich noch eine kurze Wanderung an, die angesichts der herrschenden, kühlen Temperaturen aber nicht alle im Adamskostüm absolvieren konnten.Sie führte durch Felder und Natur zu einer Baustelle am Dortmund-Ems-Kanal, wo eine zweite Überführung des Kanals über einen Fluss errichtet wird. Für die Umwelt ist es weitaus besser, die Transportkapazität bei der Binnenschifffahrt zu erhöhen, so dass weniger LKW auf den Straßen unterwegs sein müssen. Bericht und Fotos: Rainer und Horst 

Vorbei an Feldern ...

... gelangten wir zum aktuellen, um 1930 errichteten Kanal-Übergang (KÜ).

Von der nächsten Brücke hatten wir den besten Überblick der geplanten Streckenführung für den neuen Kanal-Übergang.

Von der ursprünglichen, um 1890 errichteten KÜ sind nur noch die Sandstein-Fassaden zu sehen.

Die Fundamente des neuen KÜ werden gerade errichtet.

Gleich daneben, am Rande des Yachthafens, nisten Haubentaucher und andere Wasservögel - sie sind zum Teil schon mit ihrem Nachwuchs auf dem Wasser. 

Weitere Informationen zur KÜ findet man bei V Jahnk und in einem Artikel der Westfälischen Nachrichten.

Als Echo auf das Nackt-Event erreichte die Initiatoren der Kommentar von Thomas:

Gerne möchte ich mich nochmal bedanken für den schönen Tag und eure Mühe, die gemeinsamen Nacktivitäten möglich zu machen. Das Lokal, die Kegelbahn, der Service – alles war sehr angenehm. Sehr positiv habe ich die Tatsache aufgenommen, dass das Personal keinerlei Berührungsängste hatte und der Umgang absolut unkompliziert war. Die für mich größte Erkenntnis war aber, dass ich wieder eine Reihe von sehr netten Menschen kennengelernt habe. So entwickelte sich von Anbeginn an eine entspannte Atmosphäre, quasi eine Wohlfühloase.

Dasselbe gilt für die Nacktwanderung. Die Auswahl der Route fand ich sehr gut und das kleine Highlight mit der Kanalerweiterung war interessant und lehrreich. Nette Gespräche mit fast allen Leuten sorgte für eine maximale Zerstreuung. Die bei doch eher niedrigeren Temperaturen erlebte Nacktheit gehört sicher auch zu einer gewonnenen Erkenntnis, nur zwischendurch habe ich doch mal etwas "geschlottert". Die überwiegend unkomplizierte Reaktion bei Begegenungen mit Passanten wird mir ebenso als angenehm in Erinnerung bleiben.

Etwas neidvoll war ich [am Sonntag] in Gedanken bei eurer Wanderung ob des schönen, sonnigen Wetters. Das hätte ich mir auch gerne für den Samstag gewünscht. Meine Teilnahme an einigen von euren WNT- Veranstaltungen im Juni ist sicher. Ich werde mich auf der "Natury"- Seite dazu anmelden.

Am Sonntag dauerte es eineinhalb Stunden, bis alle 10 Teilnehmer einer Wanderung in strahlendem Sonnenschein die Kleidung ablegten. Die Starttemperatur von 14° hatte sich bis dahin auf 18° erhöht, aber auch dann bliesen heftige Böen noch unangenehm störend. Erst zur Mittagsrast wurden 21° erreicht, so dass die zweite Hälfte der Wanderung wohltemperiert verlief.

 

Am Maifeiertag blieb der Himmel bewölkt und die Temperaturen unter 15°. Die Radeltour fand komplett in wärmender Kleidung statt - der Fahrtwind ließ keine andere Wahl. Auch unter den Nacktwanderern gelang es nur vereinzelt, sich ihrer Kleidung zu entledigen - was dann aber die Stimmung anderer Mai-Ausfügler weiter anhob.

  
Bericht und Fotos: Rainer und Horst

 

Nacktwanderung im Sumpf »Marais des Bouligons« [22.04.17]

Am Freitag, den 21. April, erlebte Queen Elizabeth ihren 91. Geburtstag. Weil es ihr im April zu kalt ist, feiert sie den aber immer erst im Juni. Nicht so die sieben Naturist(inn)en aus Frankreich und Deutschland, die derzeit im Tal der Drôme einen Nacktwanderurlaub machen: Die ließen sich nicht davon schrecken, dass um 9 Uhr auf dem Campingplatz noch eine Temperatur von 3° C herrschte. Die Sonne schaffte es, bis 10 Uhr die Luft um 6° wärmer zu machen. Also wanderten die 5 Herren und 2 Damen samt Hund los.

Die Eigenschaften und die Geschichte des Sumpflandes »Marais des Bouligons« (extern, frz.) werden durch Schautafeln (neues Fenster) erläutert. Aufgrund der Dreisprachigkeit der Tafeln (FR, EN, NL) beschloss die Gruppe spontan, die Website natury alsbald auch in den Sprachen FR und EN zu entwickeln.

Es dauerte nicht lange bis die Temperatur 20° erreichte.

Am Wegesrand blühte es vielfältig.

Im Blech sind noch Einschusslöcher erkennbar. Das Auto wurde den Deutschen von Résistance-Kämpfern geklaut und im Sumpf vergessen.

Ein Überblick über das Sumpfgebiet.

Auch hier hat es im Winter zu wenig geregnet: Der Sumpf liegt weitgehend trocken

»Marais des Bouligons«, umgeben von Bergen.

Nach 17 km über kumuliert 500 Höhenmeter Auf- und Abstieg ging die nackte Wanderung zu Ende, und zu Abend gab es wieder gute französische Küche - und die ersten Übersetzungs-Pläne für natury. Bericht und Fotos: Rainer und Horst

 

Vier Naturist(inn)en auf Nacktwanderung im Département Drôme [21.04.17]

Am Donnerstag beteiligten sich 3 Männer und eine Frau an der nackten Wanderung im Herzen des Départements Drôme. Sie starteten direkt von ihrem Domizil aus, dem Naturisten-Zentrum »Val Drôme Soleil«, und erwanderten die Gebirgspässe Col de Sauzet und Col de Pourcheton. Erneut musste die Sonne das Quartett wärmen, denn nach frostiger Nacht herrschten bei Wanderstart wieder nur 7° C. Aber der Wind blies nicht mehr so heftig und ließ weiter nach, so dass die Kleidung bald im Rucksack verstaut werden konnte.

    

In einem erneut beeindruckenden Bergpanorama führte der Weg abwechselnd durch kleine Wäldchen und offenes Land, der diesmal mit kumuliert 550 m Höhendifferenz nicht ganz so anspruchsvoll war wie am Vortag, denn die Steigungen waren gemäßigter. Nach dem abwechslungsreichen Ausflug kehrten die nackten Wanderer bei 19° C Luft zu ihrem »Val Drôme Soleil« zurück, wo sie auf der Terrasse im Gespräch mit dem Betreiber des Campingplatzes bei kühlen Getränken den Tag ausklingen ließen. Bericht und Fotos: Rainer und Clarisse

 

Erneute Nacktwanderung im westlichen Voralpenland [20.04.17]

Auch am Mittwoch den 19. April bedeuteten anfängliche 7° C und ebenso heftiger Wind wie am Vortag eine Herausforderung für die 10 Naturist(inn)en aus Frankreich und Deutschland, die diesmal von 2 Hunden begleitet wurden. Pas de La Pousterle im Vallée de la Drôme war der Treffpunkt für die heutige Nacktwanderung am Westrand der Alpen. Vom Himmel strahlte aber die schon hoch steigende Sonne fast ungehindert. Der erste Anstieg war windgeschützt und anstregend: Mit 510 Höhenmetern auf 3 km Strecke, d. h. einer durchschnittlichen Steigung von 17 %, war die Wanderung innerhalb einer Stunde tatsächlich so erwärmend, dass wir nach und nach den vorgesehenen Zustand einer Nackt-Wanderung annehmen konnten.

Unklar blieb uns, was für eine Pflanze im Schutz der dunklen, violettfarbenen Blätter hier in die Höhe sprießt. Zur Artbestimmung wird man wohl in ein paar Wochen wiederkommen müssen, wenn der Trieb sich entfaltet hat. Ein windgeschützter Pausenplatz in der Sonne bot bei 16 °C Lufttemperatur einen herrlichen Ausblick auf das Panorama der umliegenden Berge. Im weiteren Verlauf der Wanderung eröffnete sich dann auch noch der majestätische Blick auf die schneebedeckten Gipfel der französischen Alpen.

Nach 6 Stunden, 10 km Wanderstrecke und kumuliert 700 Höhenmetern in Höhen zwischen 730 und 1300 m über NN klang ein wunderschöner Nacktwandertag mit dem Genuss von Speisen und Getränken in einem Gasthaus vor Ort entspannt aus. Bericht und Fotos: Rainer und Horst

Nachtrag [25.05.17]: Bei der unbekannten Pflanze handelt es sich um Violetten Dingel (Limodorum abortivum), eine Orchideenart. Violette Dingel sind Rhizomgeophyten mit zahlreichen langen, fleischigen Wurzeln. Das Rhizom selbst ist kurz, dick und ebenfalls fleischig. Der kräftige, feingestreifte Stängel wird 20 bis 60 cm hoch und trägt scheidige Schuppenblätter. Der Blütenstand ist locker und 5- bis 20-blütig. Quelle: Deutschlands-Natur.de

 

Nacktwanderung am Westrand der frz. Alpen [19.04.17]

9 Naturist(inn)en aus Frankreich und Deutschland trafen sich am 18. April am Col de Cabre im Tal der Drôme, um am Westrand der französischen Alpen nackt zu wandern. Bei anfangs 7 °C und heftig blasenden Wind kostete es schon ein wenig Überwindung, überhaupt loszuwandern. Der Himmel war aber fast wolkenlos, so dass es in einzelnen windgeschützen Passagen dann tatsächlich so angenehm wurde, dass sich nach und nach alle auszogen und das Gefühl genießen konnten, nichts außer Luft und Sonne auf der Haut zu spüren. Nach gut 5 Stunden waren 16 km Strecke und über 800 kumulierte Höhenmeter im Bereich zwischen 1040 und 1310 m über NN geschafft. Zur Stärkung genossen die Teilnehmer(inn)en anschließend die französische Küche in der örtlichen Gastronomie. Bericht und Foto: Rainer und Horst

 

Naturistenweg bei Undeloh erhielt eine Wegemarkierung [17.04.17]

Der NDR berichtet: »Nachdem der Undeloher Naturistenpfad bereits 2012 offiziell eingerichtet wurde, als zweiter Nacktwanderweg deutschlandweit, darf er nun auch endlich ausgeschildert werden. "Und das ist auch dringend notwendig", meint Michael. Mit einer Schablone sprüht er ein gelbes "N" an einen Baum. "N" wie "Natur" - und wie "nackt". Die gelben Buchstaben an den Weggabelungen sollen Nacktwanderern künftig den Weg weisen. Denn die hatten sich zuvor immer wieder auf dem abgelegenen Waldweg bei Undeloh verlaufen. "Und sind dann auf Anwohner oder andere, bekleidete Wander- und Radtouristen gestoßen, was oft für Unmut und Ärger gesorgt hat", erzählt Michael.«

Tatsächlich konnte man sich auf dem - nicht gekennzeichneten - Naturistenweg leicht verlaufen, wenn man dort ohne Navi unterwegs war. Aber: Das ist nicht für Anwohner und andere Wander- und Radtouristen ärgerlich sondern für denjenigen, der sich verläuft und der statt der geplanten 10 km womöglich 15 oder 20 km wandern muss, an seine konditionellen Grenzen stößt und ggf. Hilfe braucht!

Ein Nacktwander-Lehrpfad wie der in Undeloh soll es dem Anfänger erleichtern, diese Natursportart einmal auszuprobieren, aber im übrigen sind ausgewiesene Nacktwanderwege überflüssig, denn: Jeder Wanderweg ist auch ein Nacktwanderweg. Es macht ja auch wenig Spaß, immer nur denselben Weg zu wandern: Die Welt ist überall schön, wo der Mensch die Natur noch nicht zerstört hat! Und das Naturrecht aller Lebewesen, sich natürlich in der Natur zu bewegen, wird sich kein Mensch nehmen lassen, solange er bei Sinnen ist.

Die Zitierung des Bürgermeisters »Doch Rademacher weiß auch, dass es durchaus Leute gibt, "denen das unangenehm ist".« mag ja zutreffen, aber da ist es doch eher Aufgabe der Gemeinde und ihres Bürgermeisters, Besucher der Region auf die Existenz des Nacktwanderwegs und die Praxis nackten Wanderns in der ganzen Lüneburger Heide hinzuweisen und sie zu ermuntern, diese verlockende Wanderpraxis doch selbst einmal auszuprobieren!

 

Fotobuch Nacktwanderer, Autor: Roshan Adhihetty [11.04.17]

Roshan, der seit 31. März 2014 zahlreiche unserer Nacktwanderungen fotografisch begleitet hat, lädt zu seiner Buch-Vernissage am 12. April in Zürich ein:
Liebe Nacktwanderer,
Mein Foto-Buch ist endlich fertig geworden. Viele Aufgaben musste ich meistern, es war ein langer Weg. Nun freue ich mich aber euch sehr kurzfristig zu meiner Buchvernissage in Zürich einzuladen! Es wäre schön, euch mal wieder zu sehen.
Wer es nicht in die Schweiz schafft, aber das Buch trotzdem in Hände bekommen möchte, kann es hier vorbestellen:
https://sturmanddrang.net
Ich möchte mich noch einmal bei euch allen bedanken! Dieses Buch wäre ohne eure Hilfe nicht möglich gewesen.
Herzlich liebe Grüsse aus Zürich
Roshan

Nacktwanderer, Autor: Roshan Adhihetty 

 

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