Vernissage in Biel für die Nacktwander-Fotoausstellung von Roshan [07.12.14]

Preisverleihung und Ausstellungs-Eröffnung im Centre PasquArt

Am Abend des Nikolaustags 2014 fand im Centre PasquArt in Biel (Bienne) in der Schweiz die Vernissage statt, die neben zwei Preisträgern der bildenden Kunst auch den Nacktwander-Fotografen Roshan Adhihetti mit einem Preis ehrte und die Ausstellungen der diesjährigen Preisträger und Absolventen eröffnete. natury war dabei.

Das jährlich stattfindende Event führt die Arbeitsergebnisse der jungen Kunstschaffenden und Fotografen der beiden Kantone Bern und Jura zusammen und zeichnet die besten Künstler in drei Kategorien aus.

Während der Preisverleihung an Roshan, dessen Arbeiten wir im Laufe des Jahres 2014 bei vier Nacktwanderungen in Deutschland unterstützten, wurde auch der anwesende deutsche Nacktwanderer dem überraschten Publikum vorgestellt. Die Menschen nutzten die Gelegenheit unverzüglich um zu überprüfen, dass die Fotos in der Ausstellung reale Menschen darstellten - und stellten eine Menge Fragen zum Thema.

Unser aller herzlicher Glückwunsch an Roshan für den Gewinn des schweizweit beachteten Preises sei hier noch einmal von allen Naturisten bestätigt, die er während der Nacktwanderungen in Deutschland begleitet hat. Wie schön, dass er mit seinem fotokünstlerischen Einfühlungsvermögen dem Thema Nacktwandern zu einer neu aufgestellten Diskussion in der Schweiz verhilft!

Menschen in der Ausstellung

Breites Publikums-Interesse

Unser Nacktwander-Fotograf gewinnt schweizerischen Fotopreis [01.12.14]

Der schweizerische Fotograf Roshan Adhihetti, der uns bei mehreren Nacktwanderungen im Jahr 2014 fotografisch begleitet hat, hat mit seiner Fotoserie nicht nur sein Bachelor-Examen mit sehr guter Note bestanden sondern damit auch den schweizweit beachteten Fotopreis Prix Photoforum gewonnen. Die Auszeichnung wird ihm am 6. Dezember im Bieler Centre PasquArt verliehen.

Dass das Thema Nacktwandern und seine künstlerische Darstellung in der Schweiz preisverdächtig sein könnte, damit konnte man nach den Bußgeld-Androhungen gegen Nacktwanderer in den Kantonen Innerrhoden und Außerrhoden vor wenigen Jahren kaum rechnen. Um so schöner, dass zumindest die Schweizer Kunstszene inzwischen begreift: "Sich nackt in der Natur zu bewegen ist eine Offenbarung und eine Lobpreisung der göttlichen Schöpfung." Unser "Nacktwandern für die Fotokunst" hat also Früchte getragen. Danke an euch alle, die ihr dabei wart und Roshan unterstützt habt!

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Zweites Fotoshooting »Hautnah« mit Julia [21.11.14]

Nacktkegeln für die Fotokunst

Fünf nackte Keglerinnen und Kegler waren beim Kegelabend im Raum Hannover bereit, die nackte Kugel für die Fotokunst rollen zu lassen. Nach dem Ausziehen und der Stärkung an köstlichen, mitgebrachten Nudel- und Kartoffelsalaten mit Würstchen konnte es losgehen.

Damit auf der etwas schummrig beleuchteten Kegelbahn auch mit einer Analog-Kamera und Negativfilm fotografiert werden konnte (ein Empfindlichkeitswunder wie die Sony a 7S mit bis zu ISO 409600 = 57 DIN [!!!] stand uns leider nicht zur Verfügung), hatten wir zwei Halogen-Videoleuchten mit je 1000 W zusammen mit einem klassischen Konversionsfilter KB 12 im Einsatz, das dem Film das Halogenlicht in passende Farbtemperatur übersetzte.

Auf die Ergebnisse der analogen Fotografie müssen wir noch warten - so wie früher müssen die Filme erst einmal ins Labor. Die Beispielfotos zu diesem Artikel enstanden mit einer Sony a NEX-6 bei ISO 3200. Auch für sie waren manche Bewegungsabläufe noch zu dynamisch für eine konturenscharfe Abbildung. Aber Bewegungsunschärfe ist ja ein Mittel fotografischer Gestaltung und kein Bildfehler.

Kegeldynamik

Fotografie-Projekt »Hautnah« mit Julia: Erstes Shooting ist gelaufen [11.11.14]

Die Wettervorhersage hatte am Sonntag noch 5 Sonnenstunden und Temperaturen bis 14° für Dienstag angekündigt. Am Dienstag wurden daraus noch vorhergesagte 2 Sonnenstunden und 12°. Aber gegen 12 Uhr setzte dann leichter Regen ein.

Der Regen gehörte aber nur zu einem Schauer. Als wir im zentralen Münsterland ankamen, hörte er auf, und während wir zum geplanten Outdoor-Event starteten, kam schon hin und wieder die Sonne durch. So wurde unser erstes Shooting im Rahmen von Julias "Hautnah"-Projekt mit vier Naturisten und Naturistinnen zwar ein durchaus kühles Unternehmen, aber Regenbögen, blaue Himmelspartien und gelegentliche Sonnenstrahlen sorgten für anhaltend gute Laune.

Im trauten Heim entstanden dann später noch eine Reihe von Fotos, die dokumentieren, wie Naturisten ihren Alltag verbringen: nackt im Garten, nackt beim Kaffeetrinken, nackt bei der Hausarbeit...

Die Foto-Ausbeute verspricht Abwechslung hautnah! So soll es dann auch weiter gehen!

Neues Fotografie-Projekt: »Obsessionen« (Leidenschaften) [06.11.14]

Anna, Studentin der Fotografie, hat sich mit der Bitte um Unterstützung ihrer fotografischen Arbeiten zum Thema "Obsessionen" (Leidenschaften) an natury.de gewandt. Sie möchte unsere Nacktivitäten mit der Kamera begleiten.

Ihr Ziel ist es, über die Leidenschaften von Naturisten eine Reportage (mehrere Aktivitäten von etwa 2 Naturisten) oder ein Portrait (ähnliche Aktivität von 6-8 Naturisten) zusammen zu stellen. Auch hier bitten wir um kräftige Unterstützung durch alle winteraktiven Naturisten! Alle Wünsche, nicht fotografiert zu werden, werden selbstverständlich berücksichtigt.

Neues Fotografie-Projekt: »Haut-nah« [01.11.14]

Julia, Studentin der Fotografie, hat sich mit der Bitte um Unterstützung ihrer fotografischen Arbeiten zum Thema "Haut-nah" an natury.de gewandt. Sie möchte unsere Nacktivitäten mit der Kamera begleiten.

Wir haben diesen Ansatz gern aufgegriffen und wollen Julia möglichst Gelegenheit bieten, ihr Projekt, einen Essay über naturistische Aktivitäten zu erstellen, mit Erfolg abzuschließen. Daher bitten wir alle herbst- und winteraktiven Nacktivisten, sich nach Möglichkeit auch für entsprechende Foto-Shootings im Rahmen dieses Projekts bereit zu erklären. Alle Wünsche, nicht fotografiert zu werden, werden selbstverständlich berücksichtigt.

Studium der Fotografie erfolgreich abgeschlossen [01.11.14]

Der candidus fotograficus, der in der ersten Hälfte der Saison 2014 insgesamt 4 unserer Nacktwanderungen fotografisch begleitet hat, hat sein Bachelor-Examen mit der (schweizerischen) Note 5,5 bestanden - im deutschen Notensystem entspricht das einer 1,5. Herzlichen Glückwunsch!

Die Kantonale Kunsthochschule Lausanne (ECAL) hat unter der Rubrik "Bachelors 2014" seine Prüfungsfotos veröffentlicht. In St. Gallen werden seine Arbeiten in einer Galerie gezeigt.

Nach den aus der Schweiz bekannten Gerichtsurteilen, nach denen es den Kantonen frei steht, Nacktwanderer mit Bußgeldern zu belegen, sorgen die Arbeiten des frisch gebackenen Fotografen unter der Schlagzeile "Nacktwanderer sind keine Spinner" für eine neue Diskussion über die Natursportart.

In einer Zeitungsstimme wird FKK als "eine der Geschmacklosigkeiten der Teutonen" mit Pumpernickel, Mettwurst, Birkenstock-Sandalen oder Hella von Sinnen auf eine Stufe gestellt (Blick am Abend, 27.10.2014). Diese Art von Berichterstattung eröffnet ja einen höchst peinlichen Einblick in das Niveau der schweizerischen Presse... Aber vielleicht ist dieser Blick auch nur eingeengt auf ein Blatt.

»Euch gibt's ja wirklich!« rief uns eine Radfahrerin zu... [19.10.14]

Sauerland-Wanderung am 19. Okt.

... die sich offenbar sehr freute, ?in der freien Natur des Arnsberger Waldes einer Nacktwander-Gruppe zu begegnen, was sie bisher wohl nur aus dem Fernsehen kannte.

Das Sauerland zeigte sich von einer seiner schönsten Seiten: Putzblauer Himmel, eine ungehindert strahlende Sonne und Lufttemperaturen von 23° inmitten einer durch warme Herbstfarben geprägten Natur lieferte eine herrliche, abwechslungsreiche Wanderkulisse mit insgesamt 320 m kumuliertem Anstieg und Gefälle auf 14 km Wanderstrecke.

18 Wanderinnen und Wanderer nutzten die wohl letzte Chance des Jahres 2014, an diesem ausnehmend schönen Oktobertag nackt das Sauerland zu bewandern, das durch seine Wälder, Bäche, Talsperren und durch den Orkan Kyrill geschaffenen Aussichten geprägt ist.

Den Abschluss der Wanderung bildete ein Besuch in der lokalen Gastronomie, die die Teilnehmer mit westfälischen Spezialitäten wie Spanferkel mit Dicken Bohnen und anderen Köstlichkeiten verwöhnte. Wir kommen wieder!

Mic's 5. Nacktradeltour im Münsterland [03.10.14]

Zum 5. Mal im Jahr 2014 hatte Mic zu einer Nacktradeltour im Münsterland eingeladen. Gleichzeitig fand der offizielle Textil-Radelwettkampf »Giro Münsterland« in 4 Klassen statt, an dem über 4000 Profi- und Amateur-SportlerInnen teilnahmen. Einige davon sind uns zu Gesicht gekommen, als wir die Rennstrecke in einer Unterführung querten.

Der 3. Oktober bescherte uns über 11 Sonnenstunden, so das wir Nacktradler unsere 55 km lange Tour bei herrlichem Wetter, strahlendem Sonnenschein und Lufttemperaturen bis 23° zurücklegen konnten. Natürlich begegneten uns im Münsterland zahlreiche andere RadfahrerInnen, von denen auffällig oft die »schöne Aussicht« gelobt wurde, die wir ihnen boten. Das muss im Münsterland so etwas wie »das Wort des Jahres« sein.

Ich gebe es ja zu: Nachdem ich vor einem Jahr bei einer Radeltour von geplant 45 km nach der Hälfte der Strecke aufgeben musste, weil die Kondition nicht reichte, hatte ich mich diesmal mit einem Pedelec ausgerüstet. Nach den 55 km heute fühlte ich mich besser als nach der 22-km-Tour in der Lüneburger Heide vor 2 Wochen: E-Bikes sind doch ein Segen. Wenn nur das Gewicht nicht wäre, das man auf den Fahrrad-Träger hieven muss. Die nächste Investition ist also ein Auto-Kran. Naja, vielleicht tut's ein Flaschenzug?

Zum Abschluss des Tages gab es noch eine nackte Runde Kubb im Garten und danach Gegrilltes mit Beilagen teils aus dem eigenen Garten auf Mic's Terrasse - ein gemütlicher Abschluss eines sehr schönen Feiertages. Danke, Mic!

Nacktradeln im Münsterland

Nacktwanderung im Burgwald (Hessen) [28.09.14]

Wanderung im Burgwald

Am letzten Septembersonntag stellte sich noch einmal Spätsommerwetter ein: Der perfekte Saisonabschluss für viele Nacktwanderer. 27 Wanderinnen und Wanderer fanden den Weg in den Burgwald, während parallel noch 3 weitere Nacktwanderungen in Deutschland (Schwaben, Saarland und Lüneburger Heide) stattfanden!

21° C erreichte die Lufttemperatur bei sehr geringer Luftbewegung - das reichte für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um sich im leicht verschleierten Sonnenschein, aber auch im Schatten der Bäume von Klamotten befreit so wohl zu fühlen wie die Kühe und ihre Kälbchen auf der saftigen Bergweide, die an unseren zweiten Rastplatz angrenzte.

Weite Fernblicke zum Marburger Schloss oder zur Mellnauer Burg belohnten den Aufstieg auf die Höhen des Burgwalds, dessen Geschichte mit abwechselnder Rodung und Wiederaufforstung so bewegt ist wie die der Menschen, die hier die letzten Jahrtausende wohnten, und der durch den uralten Handelsweg zwischen Marburg und Kassel, den wir heute B 3 nennen, seit Menschengedenken in zwei Teile geteilt wird.

Den Abschluss der Wanderung bildete nach dem unausweichlichen Schluss-Anstieg von Unterrosphe nach Oberrosphe ein Besuch im Museums-Café des Dorfmuseums Alter Forsthof in Oberrosphe, das nach Anmeldung extra für unsere Wandergruppe geöffnet und herrliche Kuchen gebacken hatte - der uns von zahlreichen nicht vorangemeldeten Besuchern zum Teil weggegessen wurde! Nur gut, denn der Kuchenhunger von Nacktwanderern wurde im Café durchaus überschätzt: Wir haben alle noch genug Kuchen abbekommen. Dank an Horst für diese schöne Wanderung!

Mission olympic 2014: Unsere Nacktwanderung am 12. Juli hat nicht gereicht [25.09.14]

Konkurrent Langen/ Bederkasa gewinnt den Titel der "Aktivsten Stadt Deutschlands 2014"

Wir Nacktwanderer haben am 12. Juli zwar 451 Punkte für Sangerhausen gesammelt im Wettbewerb "Mission olympic 2014" zur Förderung des Breitensports, aber Sangerhausen ist trotz unserer Ausnahme-Sportart gegenüber der anderen Finalstadt Langen/ Bederkasa nur Zweitplatzierter geworden.

Herzlichen Glückwunsch unsererseits an den Gewinner Langen/ Bederkasa als »Deutschlands aktivste Stadt 2014«, aber auch an den zweiten Gewinner Sangerhausen, denn auch dort gibt es nur Gewinner: Gewinner sind in jedem Fall die Menschen, die sich zur gemeinsamen Bewegung haben animieren lassen und allein durch ihre Teilnahme schon die Steigerung ihrer eigenen Lebensqualität bewirkt haben.

Die Mission olympic wirkt nachhaltig, so die Erfahrungen aus allen anderen Finalstädten seit Start der Aktion im Jahr 2007, denn das aufgebaute Gemeinschaftsgefühl kann erhalten und weiterentwickelt werden und die Menschen langfristig und anhaltend zu körperlicher Aktivität animieren - und das genau ist das Ziel der Mission olympic.

Biochemiker haben jüngst ein weiteres Mosaiksteinchen zu der Frage gefunden, warum Sport so gesund ist. Dazu eine Meldung, die aktuell von der Online-Redaktion von »Bild der Wissenschaft« verbreitet wurde: Warum Sport gegen Depressionen hilft.

Mission olympic 2014

Burg Mellnau von der Stirnhelle aus

I spent the afternoon naked [24.09.14]

Bericht aus dem Bare Oaks Family Naturist Park (englisch US)

Links auf andere Websites setzen wir normalerweise in der Kategorie »Links«, aber diesen schönen, aktuellen Erlebnisbericht eines US-Journalisten, der den Bare Oaks Family Naturist Park besucht hat, verlinken wir hier auf der »Aktuell«-Seite. Englisch von Vorteil. Thanks to Richard Foley for the hint via fb.

Abschluss-Spaziergang bei Schneverdingen-Höpen [20.09.14]

Heide-Spaziergang im Höpen

Die Wetterdienste waren sich einig: Am Samstag sollte es nass werden über der Nordheide, und der geplante Wandertermin am Naturistenweg wurde mithin voreilig abgesagt. Aber die Erfahrung altgedienter Nacktwanderer: "Das Wetter wird meist deutlich besser als die Vorhersage." *) bestätigte sich auch diesmal: Schon gegen 10 Uhr linste gelegentlich die Sonne durch die hochnebelartige Bewölkung, und vom allerseits angekündigten Regen fehlte jede Spur - und dabei blieb es auch.

Statt zwischen Wehlen und Wesel die ursprünglich geplante Gruppenwanderung anzusteuern, wählte ich als Startpunkt für meinen Abschluss-Spaziergang meine Schneverdinger Pension Höpen-Idyll, um vor der Heimreise noch das direkt angrenzende Heideland Höpen zu erkunden. Auch hier bestätigte sich wieder, dass man nur wenige hundert Meter von den Parkplätzen oder den touristischen Anziehungspunkten wie Schafstall, Heidegarten, Freilichtbühne oder Atelier de Bruycker entfernt praktisch allein durchs Land wandert und folglich die überflüssige Kleidung ?problemlos ablegen kann.

Die Temperaturen am Vormittag mit 17° bis 18° waren auch keineswegs störend, da kein spürbarer Wind wehte, der die »gefühlt wie«-Temperaturen in unangenehme Bereiche hätte sinken lassen können. So wurden meine letzten 6 km Heide-Spaziergang dieses Kurzurlaubs noch einmal zu einem uneingeschränkt paradiesischen Genuss. Ich komme wieder!

*) Die Wetterdienste sind gezwungen, immer die schlechtest denkbare Wetter-Möglichkeit zu prognostizieren, da ihnen sonst der rechtlich verwertbare Vorwurf gemacht werden kann, nicht hinreichend vor Gefahren gewarnt zu haben. Wir können deshalb meist davon ausgehen, dass das Wetter etwas besser wird als vorausgesagt.

Nacktwandern und -radeln in der Heide [19.09.14]

Heide bei Schneverdingen

Dekorative weiße Wolken zierten den immer noch zu 80% blauen Himmel, und die Sonne meinte es wieder gut. Die Temperatur stieg erneut auf 25°. Diesmal begann ich meine Wanderung auf einem Parkplatz in der Nähe von Schneverdingen, allerdings wegen des regen Publikumsverkehrs zunächst in leichten Klamotten.

Doch es zeigte sich bald, dass die Gewohnheiten der Heide-Wanderer auch nicht anders sind als die in anderen Wandergebieten: In einer Entfernung ab 500 oder 800 m vom Parkplatz war ich fast allein unterwegs. Die meisten anderen suchten sich alsbald eine Bank und machten bis zur "Rückwanderung" zum Auto eine ausgedehnte Rast.

Also hieß es: Raus aus den Klamotten, und diese in der Tasche verstaut, nur Mütze (wegen der Sonne), Schuhe und Socken blieben am Körper. Die vier oder fünf Wanderer- und Radlerpaare, die mir begegneten, hatten zwar ein paar lustige Bemerkungen für mich übrig, schwitzten ?aber ?dennoch weiter ihre Kleidung nass. Ein älterer Herr erwies sich als Kenner der Szene: "Ach, ist hier jetzt auch ein Nacktwanderweg?". "Jeder Wanderweg ist auch ein Nacktwanderweg! Er sollte nur nicht gar so belebt sein wie der Platz vorm Kölner Dom.", antwortete ich.

Kurz vor Erreichen des Parkplatzes streifte ich dann auch wieder mein T-Shirt über und legte mein Papier-Röckchen um - schließlich wollte ich die Pferde nicht scheu machen, die dort für Kutschfahrten durch die Heide bereit standen. Keine Ahnung, ob die schon einmal nackte Wanderer zu sehen bekommen hatten? Aber die Kutscher hatten vorgesorgt: Die Pferde trugen Scheuklappen.

Nacktradeln in der Heide

Nachmittags machte ich mich dann zur Erholung noch auf einen kleinen Fahrrad-Trip. Neben den hoppeligen Schotterwegen mit Grasbewuchs und etwas fahrrad-hinderlichen Sandkuhlen gibt es auch befestigte Wege, die zwar überwiegend parallel zu großen Straßen führen und zum Natur-Radeln nicht gar so einladend sind, aber vereinzelt findet man auch asphaltierte Wege durch Wald und Feld, die ein paar Siedlungen oder Gehöfte miteinander verbinden.

Nacktwandern in der Lüneburger Heide [18.09.14]

Wandern auf dem Glüsinger Berg

Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Septemberhimmel war es angenehm, dass die Lüneburger Heide nicht nur aus klassischen Heide-Freiflächen besteht sondern eine Vielzahl kleinerer und größerer Waldgebiete eingestreut ist, die Schutz vor allzu heftiger Sonneneinstrahlung gaben, wie hier auf dem Glüsinger Berg.

Die Tagestemperaturen erreichten nachmittags noch einmal 25°, so dass ein ausgedehnter, nackter Waldspaziergang genau das Richtige für diesen Spätsommertag war. Der nachfolgenden Erfrischung im Hotel-Schwimmbad folgte am Abend die Stärkung in der lokalen Gastronomie mit einem Gericht mit Heide-Pfifferlingen - ein gelungener Tag!

Nacktradeltour in der Lüneburger Heide [17.09.14]

22 km Nacktradeltour

Die Freien Hamburger Naturisten hatten geladen, in der Lüneburger Heide an einer Nacktradeltour teilzunehmen, die am Mittwochnachmittag in der Gegend des Naturistenwegs bei Undeloh stattfand.

Angesichts der angekündigten Strecke von 22 km traute ich mich, daran teilzunehmen, und allzu oft musste die Gruppe auch nicht auf mich warten. Die Steigungen waren gering, aber als wenig trainierter Radfahrer merkt man doch sehr früh, wenn es auch nur leicht bergan geht...

Die Wegequalität war mit überwiegend halb grasbewachsenen Schotterwegen, stellenweise auch mit weichem Sand, manchmal fordernd, aber insgesamt gut zu bewältigen, und die abwechslungsreiche Wald- und Heidelandschaft bot eine ständig wechselnde Kulisse.

Dass der Naturistenweg insgesamt gut angenommen wird, belegten mehrere Begegnungen mit einzeln oder paarweise auftretenden Nacktwanderern und -radlern, die uns begegneten. Danke für ein rundum schönes und erfreuliches Radel-Erlebnis!

Eifel-Wanderung in spätsommerlicher Wärme

Zeigte sich bei der Wanderung 14 Tage zuvor das Wetter noch recht garstig, boten diesmal spätsommerliche Bedingungen mit über 20 Grad Luft und mehreren Sonnenstunden weitaus bessere Bedingungen für die Eifel-Wanderung.

Die abwechslungsreiche Natur entlang eines tief eingeschnittenen Bachtals im Kontrast zu einigen Abschnitten über Höhenwege mit weiten Aussichten bot den Wanderinnen und Wanderern ein vielfältiges Naturerlebnis.

Zum Abschluss lieferte die lokale Gastronomie noch mit einigen Spezialitäten einen kulinarischen Ausklang der Eifel-Tour, der hoffentlich noch viele weitere folgen werden.

 

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